Pilotprojekt Suhl-Aschental

Beispielhafte Demonstrationsanlage für abgelegene Wasseraufbereitungsanlagen
im Mittelgebirgsraum ohne stationären Energieanschluss


Das chemische Entsäuerungsverfahren wurde bisher nur in Verbindung mit modernster computergestützter Technik angewandt. Anlagen ohne stationären Energieanschluss waren meist schon nach kurzer Zeit nicht mehr funktionstüchtig.

pilotprojekt.jpg, 9,0kB Die Anlage Suhl-Aschental erbringt den Beweis, dass bei entsprechender Dimensionierung längst bekannte Entsäuerungstechnologien ohne Computertechnik eingesetzt werden können. Bei Nutzung des durch die Höhenlage des Dargebotes vorhandenen Energiepotentials wird die Anlage ohne Elektroenergie betrieben. Diese umweltfreundliche Technologie verursacht äußerst niedrige spezifische Wasseraufbereitungskosten.

Die Herstellungskosten für die Pilotanlage betrugen insgesamt nur 700 T€ (1,4 Mio. DM), wobei 75 % durch den Freistaat Thüringen gefördert wurden. Der Ziel-ph-Wert 8,0 wird erreicht und je nach Wassermenge und Temperatur überschritten, wobei eine zu starke Entsäuerung über den phc-Wert hinaus nicht möglich ist. Die Funktionsfähigkeit der Anlage wurde im Dauerbetrieb unter Beweis gestellt.