Trinkwasseraufbereitung

trinkwasseraufbereitung.jpg, 9,0kB Der Zweckverband „Mittlerer Rennsteig“ gewinnt sein Trinkwasser zu 20% aus sanierten Eigendargeboten (81 Quellen, 2 Tiefbrunnen) und bezieht zu 80% hochwertiges Trinkwasser vom Fernwasserzweckverband Südthüringen (Talsperre Schönbrunn).

Die Qualität unserer Gewässer ist sehr unterschiedlich, aber für das daraus gewonnene Trinkwasser gibt es einheitliche, strenge Vorschriften: die Trink-wasserverordnung. Dass den Verbraucher nur reinstes, anhand dieser Gütekriterien geprüftes Wasser erreicht – dafür tragen wir jeden Tag Sorge.

trinkwasseraufbereitung.jpg, 9,0kB Dabei sind die Wasservorkommen mit einem niedrigen pH-Wert (saueres Grundwasser aufgrund der geologischen Gegebenheiten und Umwelteinflüssen) im Verbandsgebiet des ZWAS eine besondere Herausforderung, denn sie machen eine aufwendige Entsäuerung unabdingbar. Das Pilotprojekt Suhl-Aschental, das gemeinsam mit dem Land Thüringen und dem DVGW geplant und realisiert wurde, beweist, dass Entsäuerungstechnologien auch ohne zusätzliche Energie – und damit umweltfreundlich genutzt werden können.

Durch solche Projekte sichert der ZWAS unter Berücksichtigung ökologischer Aspekte langfristig die Trinkwasserversorgung. Wir vertreten dabei die Maxime: Jeder Euro ist dort gut angelegt, wo sie die Wasserqualität erhält oder verbessert. Allerdings ist ein solch kostspieliger Aufwand nicht immer vertretbar, weshalb wegen zu niedriger pH-Werte nach Auflagen des Gesundheitsamtes die Anlagen in Oberhof und Zella-Mehlis innerhalb eines Jahres stillgelegt werden mussten. Beide Städte werden seit November 1996 mit Fernwasser aus Schönbrunn versorgt, wofür ein Investitionsaufwand von 6,5 Mio. DM erforderlich war. Die Region "Kleiner Thüringer Wald" wurde ab 1998/1999 an das Fernwassernetz angeschlossen.